ILO - Fall: Peilsender Affäre
Dritter offener Brief an Bundesrat Arnold
Koller...
[Home] [Inhalt] [Anlage1]
(Hier folgt eine Abschrift des Offenen Briefs im Originalwortlaut:)
| Ing. Julius Egger | Dr. Heidrun Eckert | |
| Gschwend 77 | Poststrasse 12 | |
| A-6932 Langen bei Bregenz | CH-9500 Wil | |
| Tel. 05575 - 4689 / Fax 05575 - 4745 | E-mail: ilo-truth-finding@ilo-truth-finding.org |
| DRITTER OFFENER BRIEF | An: | Herrn Bundesrat Arnold Koller |
| Express / Einschreiben | Vorsteher des EJPD, Bern | |
| 5. Oktober 1998 |
Bundesanwaltschaft
bestätigt Echtheit der Geheimakten!
Geheimer Bundesanwalt Thomann als Zentrum aller Amtsverbrechen
Sehr geehrter Herr Bundesrat
Alt-Bundesanwalt Gerber und der geheime Bundesanwalt Thomann (siehe Beilage) sind in diesen brisanten Fall tief verwickelt. Beide haben in der Schweizer Fernseh-Sendung "Rundschau" vom 30.9. und 3.10.1998 die Echtheit der vom Tages-Anzeiger-Redaktor Paul Bösch aufgedeckten Geheimakten vor Millionen von Zuschauern konkludent bestätigt. Sie selbst, Herr Bundesrat, haben in Ihrer eigenen Pressemitteilung vom 22.9.1998 die Echtheit dieser Dokumente impliciter anerkannt. Was hindert Ihr Departement, die Echtheit der Geheimdokumente gegenüber dem österreichischen Bundesministerium für Inneres (BMI) zu bestätigen?
Der von der Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer fristlos entlassene Polizeikommandant und von Ihrem Departement durch Intervention der indischen Botschaft wegen seiner kriminellen Handlungen seines Amtes enthobene geheime Ex-Bundesanwalt, Eugen Thomann, log auf seinem Weg zum Obergericht, wo er wegen Amtsgeheimnisverletzung in einem anderen Fall zum zweiten Mal schuldig gesprochen wurde, dreimal innert 29 Sekunden vor laufender Fernsehkamera und Millionen von Zuschauern und wurde prompt von Fernseh-Redaktor Mario Poletti durch das ihm vorgelegte hoch aktuelle Aktenstück widerlegt. Später bestätigte er telefonisch nochmals die Echtheit dieses Dokuments, schob jedoch die Verantwortung auf Alt-Bundesanwalt Rudolf Gerber, obwohl Thomann der alles bestimmende Leiter und geheime Bundesanwalt in dieser Sachbearbeiterbesprechung und im ganzen Fall war. Die Peilsender-Affäre war richtungweisend für den Verlauf dieses von der Polizei geschaffenen Falles und zog endlose weitere Fälschungen nach sich. Auch das Schreiben des gestürzten Alt-Bundesanwalts Rudolf Gerber, das in der gleichen Sendung vorgeführt wurde und das uns in Abschrift vorliegt, beweist die Echtheit des Dokuments. Jede Antwort an das BMI, die nicht in Einklang ist mit den vorhandenen Bestätigungen sowie den Bestätigungen der beiden Regierungsräte Rita Fuhrer und Markus Notter und des Kantonsrats Vischer, Zürich, macht Ihr Departement unglaubwürdig.
Im Jahre 1987, als das DLZ gegenüber dem BMI das nicht-rechtskräftige, nicht-vollziehbare, nicht-vollzogene, nichtige Urteil eines unzuständigen, verfassungswidrigen, eininstanzlichen Bundesstrafgerichts, das derzeit abgeschafft wird, gestützt auf zahlreiche Rechtsschriften und Gutachten von verschiedenen renommierten internationalen Juristen, Universitätsprofessoren und Rechtsgelehrten als eine kriminelle Erfindung aufdeckte, hat die österreichische Regierung vom Bundesgericht eine Kopie des "Urteils" erhalten. In Ihrer damaligen Antwort per Telex hoben Sie hervor: "Das Strafverfahren wurde und wird von den Anhängern des DLZ als Verschwörung der Behörden gegen diese Vereinigung angesehen." Auch das Schweizer Fernsehen DRS "10 vor 10" verkündete am 30.7.1998 vor einem Millionen-Publikum: Die Komplott-Vorwürfe des Swami und des DLZ, "bis jetzt belächelt, erhalten durch die neu aufgetauchten Dokumente plötzlich Nahrung." Damit verlor die für das fiktive "Urteil" verantwortliche Bundesanwaltschaft ihr Gesicht.
In Ihrer Erklärung als Bundespräsident vor der Vereinigten Bundesversammlung vom 5. März 1997, betreffend Aufarbeitung von Fehlern der Schweizer Vergangenheit, setzen Sie Gerechtigkeit und den Willen zur vollen Wahrheitsfindung ohne Vorurteile und Voreingenommenheit an erste Stelle. Sie gestehen, dass hohe Verantwortungsträger in Staat und Wirtschaft durch ihr Wissen und Schweigen dem Ansehen des Landes geschadet haben. Den Appell an Ihr Auditorium, "den Weg der Wahrheitsfindung ... weiterzugehen", möchten wir hiermit auch an Sie richten. Wir bitten Sie daher, die seit August ausstehende Bestätigung der Echtheit der Geheimdokumente ohne weitere Verzögerung in einem kurzen Express-Schreiben an das Bundesministerium für Inneres, Wien zu senden.
Wir grüssen Sie, sehr geehrter Herr Bundesrat, mit dem Ausdruck unserer vorzüglichen Hochachtung
gezeichnet:
Ing. Julius Egger Dr. Heidrun Eckert
Beilage: EJPD an Rechtsbüro Finger & Ammann
Kopien an: öster. Bundesministerium für Inneres,
indische Botschaft, Landratsamt Konstanz, Regierungsräte Zürich
u.a.m..